Die VR kontrolliert die Einhaltung internationaler Standards bei der Immobilienbewertung Bild: Haufe Online Redaktion

Ab dem 1.1.2018 müssen sich deutsche Wertermittler, die in der Berufsorganisation RICS organisiert sind, verbindlich für die verbandseigene Valuer Registration (VR) anmelden. Die VR dient der Qualitätssicherung und kontrolliert die Einhaltung internationaler Standards bei der Immobilienbewertung. Für Gutachter, die auch durch die HypZert zertifiziert werden, wurde ein Memorandum of Understanding herausgegeben, um eine Doppelregulierung zu vermeiden.

Die Registrierung ist kostenpflichtig und war bisher freiwillig. In Großbritannien ist die VR bereits seit seit dem Jahr 2011 verpflichtend. Für Gutachter, die einen entsprechenden HypZert-Status aufweisen, werden die Kosten für die VR um 50 Prozent ermäßigt. Die RICS – The Royal Institution of Chartered Surveyors – und HypZert haben dazu das bereits bestehende Memorandum of Understanding erweitert. Die Erklärung war im Oktober 2012 erstmals unterzeichnet worden.

„Die Qualitätssicherung nach streng geprüften Kriterien international und national ist oberstes Ziel von der RICS und HypZert", sagt Judith Gabler, RICS Director of Operations, Europe und Regional Manager, DACH. Seit 2014 konnten sich Gutachter mit CIS HypZert (F)-Zertifizierung, die in Deutschland tätig sind, bereits für das RICS Delta Assessment bewerben, um Mitglied der RICS zu werden.

Schlagworte zum Thema:  Wertermittlung, Registrierung

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