Die Frankfurter ABG will deutlich mehr Wohnungen bauen Bild: Corbis

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding will in den kommenden fünf Jahren 10.000 geförderte und frei finanzierte Wohnungen in Frankfurt am Main und im Umland bauen. Die Grundstücke seien bereits gesichert. Die Gesamtinvestitionen liegen nach Angaben der Stadt bei 2,8 Milliarden Euro.

In den vergangenen Jahren hat die ABG rund 500 neue Wohnungen in Offenbach, Friedberg, Mörfelden-Walldorf und Sulzbach errichtet. Weitere 1.000 Wohnungen sollen bis 2021 im Umland gebaut werden.

Mit ihrem Bestand von mehr als 51.000 Wohnungen und Gewerbeflächen hat die ABG nach eigenen Angaben 2016 einen Jahresüberschuss von 77,6 Millionen Euro erzielt. 8,3 Millionen aus dem Gewinn erhält die Stadt Frankfurt. Der Betrag wurde wegen des Mietpreisstopps um 600.000 Euro reduziert.

Vor allem auf Betreiben von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sind bei der ABG, die knapp 50 Prozent Sozialwohnungen hat, die Mieten in den kommenden fünf Jahren eingefroren worden. Der Quadratmeterpreis bei frei finanzierten Wohnungen der ABG liegt nach deren Angaben bei im Schnitt 7,80 Euro.

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Schlagworte zum Thema:  Stadtplanung, Städtebau, Wohnimmobilien, Wohnung

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