26.02.2013 | Stadtentwicklung

Frankfurt und Offenbach schaffen gemeinsam neuen Wohnraum

Hafenviertel Offenbach: Die ABG Frankfurt baut hier und setzt das neue Projekt um
Bild: ABG Frankfurt Holding

Frankfurt und Offenbach bauen gemeinsam rund 170 Mietwohnungen, davon 50 Sozialwohnungen. Den öffentlich geförderten Wohnraum können die Bürger beider Städte nutzen. Das teilten die beiden Oberbürgermeister Peter Feldmann (Frankfurt) und Horst Schneider (Offenbach) mit.

Nach Angaben der ABG Frankfurt Holding - des Wohnungs- und Immobilienkonzerns der Stadt Frankfurt - ist das Projekt auf dem ehemaligen Industriegelände des Druckmaschinenherstellers MAN Roland in Offenbach das erste interkommunale Wohnungsbauprojekt in Hessen. 37 Millionen Euro sollen dafür ausgegeben werden.

Für die Sozialwohnungen gibt es einen Zuschuss vom Land. Der Bau soll im Jahr 2014 beginnen. Das Problem der Wohnungsnot und der hohen Mieten müsse die Region gemeinsam lösen, sagte Feldmann bei der Vorstellung der Pläne am Montag. Er kündigte eine gemeinsame Konferenz mit den Kommunen rund um Frankfurt an.

Die ABG Frankfurt Holding wird das Projekt umsetzen. Sie hat das mitten in der Stadt gelegene Industriegelände gekauft. Die ABG baut bereits im neuen Offenbacher Hafenviertel Wohnungen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Sozialwohnung

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