14.06.2016 | Politik

Frankfurt: Bürger sollen bei Stadtentwicklung mitreden können

Frankfurter Römer: Das Stadtplanungsdezernat sucht konkrete Ideen für die Stadtentwicklung.
Bild: Florentine ⁄

Die Frankfurter Stadtplaner haben einen Bürgerdialog ins Leben gerufen. Bis Ende Juli können die Einwohner der Mainmetropole Ideen einreichen, wie ihre Stadt im Jahr 2030 aussehen soll. Mit der Aktion sollen die im Koalitionsvertrag festgelegten Eckpfeiler der Stadtentwicklung mit konkreten Inhalten gefüllt werden, so Bürgermeister Olaf Cunitz. Die Kosten für den Bürgerdialog bezifferte er auf rund 450.000 Euro.

Es sind verschiedene Aktionen geplant, unter anderem eine Wanderausstellung und Diskussionsrunden, wie das Planungsdezernat am Montag mitteilte.

Die eingereichten Ideen werden nicht automatisch umgesetzt, sondern lediglich in zwei Jahren den Stadtverordneten vorgelegt.

Ein Schwerpunkt des im vergangenen Monat von der schwarz-rot-grünen Koalition ausgehandelten Koalitionsvertrags ist die Stadtentwicklung. Dabei soll unter anderem auf die Schließung von Baulücken und eine Nachverdichtung gesetzt werden. Außerdem sollen Äcker in Bauland umgewandelt und Büros zu Wohnungen umgebaut werden.

Konkrete Ziele und Beispiele nennt das rund 70 Seiten umfassende Abkommen jedoch kaum.

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Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung, Stadtplanung, Bürger

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