08.06.2016 | Politik

Frankfurt: Kein Mietpreisstopp für Nassauische Heimstätte

Preise unter Vergleichsniveau: Nassauische Heimstätte muss die Mieten nicht einfrieren.
Bild: MEV Verlag GmbH

Das Land Hessen will keinen Mietpreisstopp bei der öffentlichen Wohnbaugesellschaft Nassauische Heimstätte. Die Preise liegen unter den örtlichen Vergleichsmieten, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens und zuständige Ministerin Priska Hinz in Frankfurt. Die Nassauische Heimstätte liege unter dem Mietniveau der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG, so Hinz.

In Frankfurt hatte die schwarz-rot-grüne Koalition beschlossen, dass die städtische Wohnbaugesellschaft ABG die Mieten symbolisch um jährlich ein Prozent erhöhen solle.

Die Nassauische Heimstätte mit mehr als 60.000 Wohnungen in 150 Kommunen ist mehrheitlich im Besitz des Landes. Der Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann hatte 2014 eine Mietpreisbremse von Wohnbaugesellschaften gefordert.

Der Zuzug der Menschen in die Ballungszentren wird nach Ansicht der Heimstätte anhalten. "Dieser Trend wird sich nicht umkehren", sagte der Leitende Geschäftsführer Thomas Hain. Sein Unternehmen werde sich wegen der zu erwartenden Abwanderung aus Teilen von Nordhessen und Mittelhessen zurückziehen.

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Schlagworte zum Thema:  Mietpreis, Ortsüblicher Mietpreis, Mietpreisniveau, Wohnungsunternehmen, Wohnbaugesellschaft

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