04.07.2016 | Stadtplanung

Frankfurt: European School of Design zieht in "Paradieshof" in Alt-Sachsenhausen

Die Immobilie "Paradieshof" hat laut Cuitz eine "Schlüsselposition" in Sachsenhausen
Bild: Carlo Schroth ⁄

Die Stadt Frankfurt hat sich für die European School of Design als einen Nutzer für den leerstehenden Paradieshof im Stadtteil Alt-Sachsenhausen entschieden. Das teilte Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz mit. "Mit der Neubelebung verfolgen wir das Ziel, ein Gegengewicht zur dominanten Kneipennutzung zu schaffen", so Cunitz. Entstehen sollen unter anderem Wohnungen für Studierende.

Die Privatschule setzte sich gegen zehn weitere Interessenten durch. Zunächst würden nun Verhandlungsgespräche geführt, so Cunitz weiter. Daraufhin werde eine Entscheidung getroffen und die Inhalte des Konzepts vertraglich festgehalten. Die 1.500 Quadratmeter große Immobilie Paradieshof bleibe indes Eigentum der Stadt.

Die European School of Design plane, ihren Standort in den Paradieshof zu verlegen und die Anzahl ihrer Studierenden zu verdoppeln. Der Keller sei für Werkstatt-,
Studio- und Lagerräume vorgesehen, das Erdgeschoss für Foyer, Fachveranstaltungen, Ausstellungen und ein öffentliches Café.

In den Obergeschossen sollen Seminarräume, eine Bibliothek und Ateliers und im Dachgeschoss Wohnräume für acht Studierende entstehen.

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