24.05.2016 | Politik

Frankfurt begrenzt Mieten bei städtischer Wohnbaugesellschaft

Römer: Frankfurter Koalition einigt sich auf begrenzte Mieten, nicht aber auf die Bebauung des Pfingstbergs
Bild: Florentine ⁄

In Frankfurt am Main hat die neue Koalition ihren Vertrag vorgestellt. In der besonders umstrittenen Wohnungspolitik hat die SPD einige Punkte durchgesetzt. So sollen etwa bei der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG die Mieten für rund 30.000 Haushalte für die kommenden fünf Jahre begrenzt werden und dürfen jährlich nur noch maximal um ein Prozent steigen.

Auf fast 70 Seiten hat Schwarz-Rot-Grün in Frankfurt seine Ziele für die kommenden fünf Jahre festgehalten. Das neue Bündnis freut vor allem auch OB Feldmann, der künftig mit dem Magistrat gemeinsame Sache machen kann.

Die bisher im Römer (Rathaus) regierende Koalition aus CDU und Grünen hatte das "zeitweise Einfrieren" der ABG-Mieten wegen rechtlicher Bedenken bisher abgelehnt.

Bei einem anderen Wohnungsthema - dem von der SPD favorisierten Bau eines neuen Wohngebiets auf dem Pfingstberg im Norden der Stadt - hat sich die CDU weiter gewehrt. Als Kompromiss sieht der Vertrag vor, dass im schnell wachsenden Frankfurt mit derzeit 700.000 Einwohnern neben dem verdichtenden Bauen verstärkt auch landwirtschaftliche Flächen genutzt werden sollen.

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Schlagworte zum Thema:  Politik, Wohnbaugesellschaft, Miete

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