13.07.2015 | Politik

Bauministerium startet Förderprogramm für studentisches Wohnen

Der Bedarf an Wohnungen für Studenten und Auszubildende steigt
Bild: MEV-Verlag, Germany

Das Bundesbauministerium erarbeitet derzeit die Förderrichtlinie für das Programm "Modellvorhaben nachhaltiges Wohnen für Studenten und Auszubildende". Ab Herbst sollen die Modellvorhaben gefördert werden. Das teilte die baupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Marie-Luise Dött, mit. Dafür werden 120 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Nachfrage nach günstigem Wohnraum für Studenten und Auszubildende sei vor allem in Ballungsregionen unverändert hoch. Zusätzlich steige die Zahl der Auszubildenden in den Metropolregionen. Verstärkt wird die Nachfrage auch durch den Zuzug jugendlicher Flüchtlinge, die in Deutschland ein Studium oder eine Berufsausbildung beginnen. Der Fehlbedarf wird derzeit auf etwa 25.000 Wohnheimplätzen geschätzt.

Es werden nun innovative Lösungen gesucht, mit denen besonders kostengünstig das Angebot ausgeweitet werden kann. Von modularer Bauweise bis hin zur Überbauung von Parkplätzen. Auch Mischnutzungen, bauliche Vorbereitungen für spätere Umnutzungen bei sinkender Nachfrage oder flexibel nutzbare Grundrisse sind Ansatzpunkte für förderfähige Investitionsvorhaben.

Antragsberechtigt sollen alle Investoren sein, die die Förderbedingungen erfüllen - also neben Studentenwerke auch Privatinvestoren oder sonstige Träger, wie kirchliche Einrichtungen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Förderprogramm

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