| Immobilien-Gesetz

Finanzministerium plant Maßnahmen gegen Immobilienblase

Das Bundesfinanzministerium will ein Gesetz verabschieden, um einer möglichen Immobilienblase vorzubeugen
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bundesfinanzministerium will mögliche Preisblasen auf dem deutschen Immobilienmarkt vermeiden: Ein entsprechendes Gesetz soll noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Wie es in Ministeriumskreisen heißt, gehe es dabei nicht um eine Einschränkung der Vergabe von Immobilienkrediten, sondern um Stabilität im Finanzbereich.

Zurzeit ist eine Immobilienblase dem Finanzministerium zufolge nicht in Sicht, schreibt "Spiegel Online". Experten, unter anderem die Aareal Bank, warnen allerdings vor einer Immobilienblase.

Ziel sei es, der Aufsicht Instrumente an die Hand zu geben, heißt es weiter. Es sei richtig, Vorsorge für den Fall zu schaffen, dass es zu Fehlentwicklungen komme. Nach einer Marktanalyse von Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und Bundesbank könnten diese dann gegebenenfalls "scharf gestellt werden".

Bei den diskutierten Instrumenten handele es sich etwa um eine Obergrenze für das Verhältnis zwischen Darlehenshöhe und Immobilienwert sowie die Festlegung eines Zeitraums, in der ein gewisser Anteil der Immobilienfinanzierung wieder getilgt sein muss.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienblase, Wohnimmobilien, Immobilienkredit, Immobilienfinanzierung

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