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Das Gedränge Richtung Messe ist groß - das Auto ist deshalb nicht unbedingt das beste Verkehrsmittel. Bild: Haufe Online Redaktion

Die Expo Real ist für die Messebesucher auch eine logistische Herausforderung. Wie kommt man am besten zu den Messehallen? Welche U-Bahn fährt? Wo gibt es im Messetrubel Rückzugsmöglichkeiten? Wir haben Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt - plus einige Highlights aus dem Messeprogramm.

Das Gedränge ist gerade am ersten Messetag groß. Entlang der Menschentrauben von Immobilienleuten in meist dunklen Anzügen wird schnell deutlich, wo die Reise losgeht: von 8 bis 18 Uhr direkt vor Terminal 1 (und Bereich MAC München Airport Center vier Minuten später) mit dem Autobus Oberbayern im 30-Minuten-Takt nonstop vom Flughafen zum Messegelände. Passendes (Klein-)Geld ist immer hilfreich für die schnelle Abwicklung.

In Kooperation mit Lufthansa besteht die Möglichkeit, Gepäck bereits auf dem Messegelände aufzugeben. Nach dem Online-Check-in des Lufthansaflugs (LH, LX, OS Flugnummern) kann das Gepäckstück am Abreisetag spätestens fünf  Stunden vor Abflug am ausgeschilderten Baggage-drop-off-Counter kostenlos abgegeben werden.

Und ein Tipp an alle Autofahrer: Je nach Navigationssystem finden Sie die Messe München und das ICM – Internationales Congress Center in den Kategorien "Ausstellungsgelände", "Messezentrum" oder unter dem Schlagwort "Messe". Parken kostet maximal 12 Euro am Tag.

U-Bahn nutzen:

Doch mit dem Auto morgens zur Messe zu fahren, ist alles, nur kein Vergnügen – man verbringt viel Zeit im Stau. Das Gleiche gilt abends zurück in die Stadt. In der U-Bahnlinie U 4 zur Messestadt Ost oder in die Stadt hinein herrscht zwar oftmals drangvolle Enge, aber in den meisten Fällen geht es schneller und ist zudem ökologischer. Zwar ist das Messeticket schon seit einigen Jahren nicht mehr mit einem Ticket für den Münchener Verkehrsverbund verbunden, aber es lohnt sich, je nach Aufenthaltsdauer ein Tages-, Drei-Tages- oder Wochenticket zu erwerben. Damit kann man einfach einsteigen, ohne an einem Automaten Schlange zu stehen.

Rückzugsort für Meetings:

Wer als Einzelbesucher jenseits des umfassenden Messeprogramms Raum und Ruhe für intensive Gespräche sucht, hat dazu die Chance in der Meet & Retreat Lounge im Süden der Halle A2. Auf mehr als 800 Quadratmetern mit Loungecharakter soll entspanntes Arbeiten möglich sein. Es gibt sowohl Einzelarbeitsplätze als auch Besprechungsecken für vier bis sechs Personen, inklusive kostenlosem WiFi. Ein Einzelarbeitsplatz kostet pro Stunde 15 Euro, Besprechungsecken sind ab 50 Euro pro Stunde buchbar, nach dem Prinzip "First come, first served". Die weiteren Leistungen: Kaffeebar, Wasserspender und Betreuung durch Hostessen.

Expo Real 2017: Die Highlights der Messe

Fach-Vortrag

Im übergreifenden Zusammenhang dürfte der Vortrag vom ifo-Institutchef Clemens Fürst für Gesprächsstoff sorgen: "Die aktuelle Wirtschaftslage: Ende der Niedrigzinsphase?" (Mittwoch, 4. Oktober, 11:00 – 12:15, Halle A2, Stand 540, Expo Real Forum)

"Kluge Köpfe"
Nobelpreisträger Professor Joseph Stiglitz wird auf dem Expo Real Forum über "Uncertainties in Economics and Politics: What matters? What is the influence for real estate?" sprechen und unter anderem die wachsende Verunsicherung seit 2008 und ihre Folgen analysieren (Freitag, 6. Oktober, 10:00 – 12:00 Uhr, Halle A2, Stand 540, Expo Real Forum, Vortragssprache: Englisch)

Neues REIN-Forum

Mit dem neuen REIN-Forum (Real Estate Innovation Network) A1.134 rücken die Messeverantwortlichen Innovation und Digitalisierung bewusst stärker in den Fokus. Startups im Bereich PropTech sind erstmals auf der Messe und treffen auf Etablierte.

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Expo Real 2017: Geschäfte werden gemacht

Spannende Diskussionen: Startups, Stiglitz, Stadtentwicklung

Marketing-Award & Digitalisierung: Ein Blick in die Zukunft

Logistik und Einzelhandel als Top-Assetklassen

Schlagworte zum Thema:  Expo Real, München, Messe

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