Mit dem Geld der EU-Bank will Vivawest in die Schaffung neuen Wohnraums investieren Bild: freepiks

Das Wohnungsunternehmen Vivawest und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben einen Kreditvertrag über 100 Millionen Euro abgeschlossen. Vivawest wird die Gelder für den Bau von rund 900 Wohneinheiten nach dem KfW-55-Standard in verschiedenen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen einsetzen.

Abgesichert sind die Gelder über Garantien aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). EFSI ist eine tragende Säule des Investitionsplans für Europa (IPE), auch "Juncker-Plan" genannt, in dem die EIB und die Europäische Kommission strategische Partner sind und in dessen Rahmen die Finanzierungen der EU-Bank die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft stärken.

Investition in die Energieeffizienz

Die Struktur der unbesicherten Finanzierung bietet Vivawest ein Höchstmaß an Flexibilität zu günstigen Konditionen. Die Kreditlinie kann in mehreren Tranchen gezogen werden und hat eine Laufzeit von bis zu 13 Jahren. Das Gesamtinvestitionsvolumen, das durch die Gelder der EU-Bank begleitet wird, beläuft sich auf mehr als 250 Millionen Euro. Den Vertrag unterzeichneten Claudia Goldenbeld, Geschäftsführerin von Vivawest, sowie Ambroise Fayolle, Vizepräsident der EIB.

"Wir werden den Energieverbrauch in Deutschland nur verringern können, wenn wir die Energieeffizienz im Gebäudesektor deutlich erhöhen."

Ambroise Fayolle, Vizepräsident der EIB

Mit dem Geld will Vivawest weiter in die Schaffung neuen Wohnraums in Nordrhein-Westfalen investieren. Ab dem Jahr 2020 sollen jährlich mehr als 1.000 neue Mietwohnungen fertiggestellt werden. „Dabei legen wir sehr viel Wert auf eine hohe Energieeffizienz – im Sinne unserer Kunden wie auch des Klimaschutzes“, sagte Vivawest-Geschäftsführerin Claudia Goldenbeld.

Schlagworte zum Thema:  EU, EU-Kommission, Investition, Energieeffizienz, Klimaschutz

Aktuell
Meistgelesen