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Douglas erwägt Thalia-Verkauf an US-Investor

Der Hagener Douglas-Konzern prüft einem Bericht des Manager Magazins zufolge den Verkauf seiner schwächelnden Buchsparte Thalia. Zu den Kaufinteressenten zählt nach Informationen des Magazins der US-Investor Najafi.

Thalia hatte zuletzt knapp eine Milliarde Euro Umsatz erreicht und steht vor einer Umstrukturierung. Die Filialen der Buchsparte laufen nicht wie gewünscht, weil immer mehr Kunden lieber im Internet einkaufen. Die US-Beteiligungsgesellschaft Najafi hat in der Vergangenheit bereits die Buchclubs des Bertelsmann-Konzerns in den USA und Frankreich erworben. Ein verbindliches Kaufangebot soll Douglas noch nicht vorliegen.

Douglas wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Es gebe derzeit in der gesamten Buchbranche regelmäßig Interessenbekundungen von dritter Seite, hieß es in einer Stellungnahme. Der Konzern hatte Anfang des Jahres einen Umbau der Sparte angekündigt, der eine Verkleinerung der bestehenden Filialen und gegebenenfalls Standortschließungen vorsieht. Die Gründerfamilie Kreke hatte im Januar angekündigt, sie erwäge, Douglas von der Börse zu nehmen. Unterstützung könnten Finanzinvestoren bieten.

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