13.10.2014 | Politik

ZIA-Präsident Mattner: Degressive Afa nicht ausgeschlossen

ZIA-Präsident Mattner sieht wesentliche Forderungen der Immobilienwirtschaft erfüllt
Bild: ZIA

Die Sorge vor der sich verschlechternden weltpolitischen Lage führt dazu, dass die ursprünglichen Regulierungspläne nicht eins zu eins umgesetzt werden und dass sogar ursprünglich ausgeschlossene Förderungen möglich erscheinen.

Die Regulierungstendenzen der Bundesregierung scheinen sich abschwächen, so ZIA-Präsident Mattner im Interview mit der "Immobilienwirtschaft". Er beobachte, dass die klassische Industrie wegen der weltpolitischen Krisenherde in einer Art Alarmmodus sei.


Diese eher pessimistische Grundstimmung sei bei der Bundesregierung, aber auch in Brüssel angekommen.

So gebe es mit Hinblick auf den Gesetzesentwurf zum Kapitalanlagengesetz zum ersten Mal die Situation, dass ein Brüsseler Regulierungsthema (hier zum Thema Versicherungen) keine überbordenden Regulierungen beinhalte.


Meister: Keine weiteren Regulierungen

Mattner erwartet deshalb, dass in dieser Legislaturperiode bis auf die Finanztransaktionssteuer keine weiteren Regulierungen mehr kämen. Das habe auch der parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister ihm gegenüber betont. Begonnene Regulierungen entschärften sich vielmehr, so wie die Mietpreisbremse.

Es gebe derzeit sogar Anzeichen dafür, dass über bestimmte Forderungen, die der ZIA und andere Teile der Immobilienwirtschaft immer erhoben hätten, wie die Abschreibungen für energetische Modernisierungen oder die degressive Afa, ernsthaft nachgedacht werde. 

Schlagworte zum Thema:  Degressive Abschreibung

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