| Bundesverteidigungsministerium

De Maizière gibt Schließung der Bundeswehr-Standorte bekannt

Thomas de Maizière im Gespräch mit Bundeswehrsoldaten
Bild: dpa

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat die im Zuge der Bundeswehrreform geplanten Standortschließungen angekündigt: Von 2014 an bis zum Jahr 2016 sollen 32 Standorte aufgegeben werden. An weiteren 90 Standorten wird drastisch Personal abgebaut.

Bis zum Jahr 2017 soll das Personal auf 170.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie 5.000 Freiwillige abgebaut werden. De Maizière hatte bereits 2011 die Schließung von 31 Bundeswehrstandorten beschlossen. Zusätzlich wurde jetzt das Aus für Idstedt in Schleswig-Holstein angekündigt. Bisher gibt es noch knapp 400 Standorte. Zu den größten Standorten, die von der Schließung betroffen sind, gehören Sigmaringen in Baden-Württemberg (Ende 2015), in Rheinland-Pfalz Speyer (Ende 2016) und Kusel (Herbst 2014). Außerdem soll der Flughafen Penzing in Bayern (2018), Fürstenfeldbruck (2019) schließen. Länder und Kommunen fordern nun finanzielle Unterstützung vom Bund. Es geht darum, zu welchen Konditionen die Liegenschaften der Bundeswehr übernommen werden können.

Schlagworte zum Thema:  Bundeswehr, Standort

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