Sind Sozialdaten potenzieller Mieter auf Webseiten unverschlüsselt übertragen worden? Die Linken lassen das prüfen. Bild: Corbis

Die Fraktion Die Linke im Bundestag will von der Regierung wissen, ob ihr Datenschutzverstöße von Immobilienunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften bei der Übertragung persönlicher Daten bekannt sind. Außerdem fragen die Abgeordneten an, ob Wohnungssuchportale auf der Agenda der Datenschützer stehen und ob Planstellen zur Feststellung von Datenschutzverstößen geplant sind.

Die Linken stützen sich in Ihrer Kleinen Anfrage auf Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wonach mehrere Wohnungsbaugesellschaften gegen Datenschutzregularien verstoßen haben sollen, indem die Sozialdaten potenzieller Mieter auf Webseiten unverschlüsselt übertragen worden seien.

Das und weitere Fragen will die Fraktion von der Bundesregierung überprüfen lassen. Insgesamt umfasst der Fragenkatalog 25 Punkte. Auch über den Einfluss von Big Data auf den Immobilienmarkt wollen die Linken Auskunft.


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Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Immobilienwirtschaft

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