Nicht nur die Gehälter, auch die Boni für Führungskräfte steigen stetig weiter Bild: Pixabay

Das Grundgehalt von Führungskräften im Bereich Corporate Real Estate (CRE) ist zwischen 2015 und 2016 um durchschnittlich 4,6 Prozent gestiegen. Das gaben 81 Prozent der befragten Manager im Rahmen der neuen Vergütungsstudie von CoreNet Global (CNG) an. 75 Prozent der CRE-Führungskräfte erwarten, dass ihr Gehalt im Jahr 2017 weiter steigen wird, wenn auch weniger stark.

Das Jahresgehalt eines Head of Corporate Real Estate belief sich der Studie zufolge im Jahr 2016 im weltweiten Durchschnitt auf 280.000 US-Dollar. Das ist ein Anstieg von mehr als fünf Prozent im Vergleich zum Durchschnittsgehalt von 265.684 US-Dollar im Jahr 2015. Seit 2012 ist der Verdienst dieser Gehaltsgruppe sogar um über 20 Prozent gestiegen.

In Nordamerika belief sich das durchschnittliche Jahresgehalt im Jahr 2016 auf 292.000 US-Dollar und lag somit fast neun Prozent höher als im Vorjahr. In Europa verdienten CRE-Chefs im vergangenen Jahr durchschnittlich 211.000 US-Dollar im Jahr, wie die Vereinigung von Corporate Real Estate Managern aus den verschiedensten Branchen unter ihren mehr als 10.000 persönlichen Mitgliedern aus den verschiedenen Immobilienbranchen herausgefunden hat.

Für Fachkräfte aller Wirtschaftssektoren war 2016 nach einer Analyse der Vergütungsberatung Compensation Partners ein gutes Jahr, was das Gehalt betrifft: Sie bekommen durchschnittlich 4,2 Prozent mehr Geld.

Mehr Boni für 50 Prozent der Manager

Insgesamt verzeichnete laut CoreNet Global knapp die Hälfte der Befragten zudem ein Wachstum der Boni, während nur 22 Prozent angaben, die Höhe der Bonuszahlungen habe sich verringert.

„Der Bereich Betriebsimmobilien wird immer stärker als strategische Ressource angesehen, die Unternehmen einsetzen können, um ihre Unternehmensziele zu erreichen", sagt CRE-Präsident Björn Christmann. Dazu zählten eine höhere Arbeitgeberattraktivität, eine stärkere Mitarbeiterbindung, bessere Nachhaltigkeitswerte, geringere Energiekosten, mehr Flexibilität in unsicheren Zeiten und eine Verringerung betrieblicher Risiken.

Laut einer Studie von Centers for Real Estate Studies (CRES) sind demgegenüber Verwalterhonorare seit 2010 nur um bis zu zwei Euro netto monatlich gestiegen.

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