Corestate will im Laufe der nächsten eineinhalb Jahre insgesamt 2,4 Milliarden Euro in so genannte Micro Living Objekte investieren. 26 Grundstücke zur Entwicklung und Bestandsimmobilien mit mehr als 7.600 solcher Mikroapartments für Studenten, Pendler, Existenzgründer, Projektmitarbeiter und junge Berufstätige seien bereits für 1,8 Milliarden Euro erworben worden. Angepeilt werden 10.000 Einheiten bis Ende 2019, wie das Unternehmen mitteilt.

Der Investmentfokus liegt laut Corestate auf deutschen und europäischen Groß- und Universitätsstädten. Die Nachfrage nach Mikroapartments in Europa steige, sagt Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer bei Corestate. Die fortschreitende Urbanisierung spiele dabei eine wesentliche Rolle.

Die Einwohnerzahlen in Städten mit einer prosperierenden Wirtschaft, guten Arbeitsmarktaussichten und exzellenten Universitäten steigen konstant. Das zieht laut Corestate mobile und flexible Arbeitnehmer sowie immer mehr Studenten an – und beide Gruppen seien an Mikroapartments interessiert.

"Micro Living ist noch immer ein Nischenmarkt und befindet sich am Beginn des Zyklus", so Landschreiber. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von Wohnungen für Einpersonenhaushalte biete in den kommenden Jahren großes Entwicklungs- und Investitionspotenzial für Asset Manager und Investoren.

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