Ein weiterer Kandidat für die Börse: Der Immobilieninvestor Consus versucht es in München. Bild: Corbis

Der Immobilieninvestor Consus will an die Münchner Börse. Die Erstnotiz ist für den 13. April geplant. Das Unternehmen will den Immobilienbestand mit Objektgrößen zwischen 10 und 25 Millionen Euro zügig erweitern.

Die Anzahl der ausgegebenen Aktien erhöhte sich somit auf 24,2 Millionen. Die Kapitalerhöhung ist Consus zufolge vollständig eingezahlt und bereits im Handelsregister eingetragen. Der entsprechende Wertpapierprospekt wurde am 31. März von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt.

Thomas Olek, Gründer und Hauptaktionär der Publity AG, die das Asset Management für Consus übernimmt, hat sich als größter Einzelaktionär mit einer Beteiligung von mehr als 25 Prozent zu einer Haltefrist (Lock-up) von 18 Monaten verpflichtet, ebenso Jochen Barthelmäs, der Vorstandsvorsitzende von Consus.

Portfolioaufbau geplant, Dealpipeline vorhanden 

Erste Gewerbeimmobilien in den Metropolregionen Hamburg, Köln und Frankfurt am Main mit einem Marktwert von etwa 200 Millionen Euro wurden nach Angaben des Unternehmens bereits eingekauft. Consus will den Immobilienbestand mit Objektgrößen zwischen 10 und 25 Millionen Euro möglichst zügig erweitern. Der Fokus liege dabei auf dem Segment „Value-add“, heißt es in der Mitteilung.

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Schlagworte zum Thema:  Börse, Aktien, Gewerbeimmobilien

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