Das Maklerhaus Colliers International wird die Engel & Völkers Main-Taunus GmbH erwerben und damit den Bereich "Residential Investment" ausbauen. Die Übernahme stehe noch unter aufschiebenden Bedingungen, teilt das Unternehmen mit, das Closing werde in den nächsten Wochen erwartet. Nach Abschluss der Transaktion soll die Gesellschaft in Colliers International umbenannt und in das laufende Geschäft integriert werden.

Engel & Völkers Main-Taunus wurde im Jahr 2002 gegründet. Geschäftsführer ist Felix von Saucken, der die Transaktionen für institutionelle Investoren und vermögende Privatpersonen bisher geleitet hat, wird auch nach der Übernahme bei Colliers International die Geschäfte leiten. Außerdem wird er als Head of Residential Deutschland die Wachstumsstrategie in dieser Assetklasse verantworten.

"Residential Investments sind eine sehr stabile und expandierende Anlageform in Deutschland und angesichts attraktiver Renditen von institutionellen und vermögenden Privatinvestoren stark nachgefragt", sagt Matthias Leube, CEO von Colliers International in Deutschland. Die Transaktion ist die dritte strategische Akquisition in der Region EMEA (Europa, Middle East, Africa) in diesem Jahr. Weitere Übernahmen seien geplant, so Leube.

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main erstreckt sich vom Kreis Gießen im Norden bis zum Kreis Bergstraße im Süden; vom Kreis Mainz-Bingen im Westen bis zum Kreis Aschaffenburg im Osten. Sie umfasst Teile von drei Bundesländern.

Das könnte sie auch interessieren:

Wohnungspolitik: Hessen reformiert Bauordnung

Unternehmen: Empira eröffnet Büro in Frankfurt

Frankfurt: Hybridhochhaus "One Forty West" darf gebaut werden

Schlagworte zum Thema:  Makler, Immobiliendienstleister, Übernahme