Chemnitz: GGG saniert 2019 für rund 50 Millionen Euro

Die städtische Chemnitzer Wohnungsgesellschaft GGG hat für 2019 ein 51,8 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm beschlossen. Neben Teil- und Komplettsanierungen sind auch Maßnahmen für barrierefreien Umbau vorgesehen. Der Schwerpunkt soll wie in den vergangenen Jahren auf bezahlbarem Wohnraum liegen, teilt das Unternehmen mit.

2018 will die GGG insgesamt 52,1 Millionen Euro investieren, nach 41,5 Millionen Euro im Jahr 2017. Für den Zeitraum der Jahre 2020 bis 2025 sieht das Unternehmen Ausgaben für die Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes von rund 226 Millionen Euro vor. Die GGG investiert seit Jahren mehrere Millionen Euro in die Chemnitzer Wohnungssanierung.

Ein deutlich reduzierter Leerstand erlaube "enorme Investitionen in die Werterhaltung, Aufwertung und Modernisierung" der GGG-Wohnungen, sagt Geschäftsführerin Simone Kalew. Im laufenden Jahr sind bereits 46,3 Millionen Euro eingesetzt worden. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum werden jedoch auch Eigentumswohnungen und ein Sanierungsvorhaben im höheren Preissegment realisiert.

Das GGG-Investitionsprogramm 2019:

  • Bezahlbarer Wohnraum entsteht im Zuge der Sanierung der Wohnhäuser Zwickauer Straße 10/12 (Innenstadt) und Arno-Schreiter-Straße 83 (Markersdorf);
  • am Wohnhaus Gustav-Freytag-Straße 1 - 5 (Reitbahnviertel) erfolgt ein Balkonanbau;
  • in der Gebäudezeile Bruno-Granz-Straße 56 - 66 (Morgenleite) werden Barrieren durch die Erneuerung und Absenkung der Aufzugsanlagen reduziert;
  • die Wohnhäuser Neefestraße 41 - 53 (Kapellenberg) und Am Bernsdorfer Hang 2 - 10 (Bernsdorf) werden komplett saniert, einschließlich Grundrissänderungen.

Ostdeutsche Ballungszentren erleben derzeit einen Boom, das führt zu steigenden Mietpreisen. Auch der Leerstand ist deutlich zurückgegangen.

Mit rund 25.000 Wohnungen ist die Grundstücks- und Gebäudewirtschaftsgesellschaft m.b.H. (GGG) nach eigenen Angaben das größte Chemnitzer und das zweitgrößte sächsische Wohnungsunternehmen.

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