Buwog hat 49 Prozent mehr Wohnungen im Bau

Die österreichische Buwog, eine 90-prozentige Tochter des deutschen Wohnungskonzerns Vonovia, hat 49 Prozent mehr Wohnungen im Bau als noch im Jahr zuvor. Im ersten Quartal des "Rumpfgeschäftsjahres" 2018 erhöhte sich die Zahl auf 2.509. Die Neubaupipeline umfasste zum Stichtag 31. Juli insgesamt 12.102 Einheiten in Berlin, Wien und Hamburg. Der FFO ist um 19 Prozent auf 34,1 Millionen Euro gesunken.

Hauptgrund für das niedrigere operative Ergebnis sei der Rückgang des Ergebnisbeitrags aus dem Property Development resultierend aus Projektvorlaufkosten. Dem stehen der Buwog zufolge ein fast unverändert starker Ergebnisbeitrag aus dem Asset Management und ein Ergebnisanstieg des Property Sales gegenüber.

Ergebnis im Asset Management konstant hoch

Der Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Asset Management beläuft sich im ersten Quartal des "Rumpfgeschäftsjahres" 2018 auf 38,4 Millionen Euro und ist konstant hoch (Q1 2017/18: 38,5 Millionen Euro). Die monatliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter verbesserte sich um vier Prozent auf 5,41 Euro. Das Immobilienbestandsportfolio der Buwog Group umfasst zum 31.7.2018 49.331 Einheiten, das sind 0,3 Prozent mehr als zum 31.7.2017. Die Gruppe stellt gerade die Berichterstattung auf das Kalenderjahr um.

Einzelwohnungsverkauf um rund 13 Prozent gesteigert

Im Geschäftsbereich Property Sales hat die Buwog das Ergebnis im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 16,3 Millionen Euro gesteigert. Dazu beigetragen hat vor allem der Einzelwohnungsverkauf mit einem Plus von 13,3 Prozent. Im 1. Quartal erfolgten keine Blockverkäufe. Die Cluster Einzelwohnungs- und Blockverkäufe umfassen 13.245 Bestandseinheiten.

Der Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Property Development ging deutlich auf 5,8 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 17,5 Millionen Euro).

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dpa
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