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Über das Bestellerprinzip beim Immobilienkauf vertreten die Parteien unterschiedliche Auffassungen Bild: Corbis

Auch die hohen Maklergebühren beim Wohnungskauf führen, so meinen Experten, zu der auffallend niedrigen Eigentumsquote Deutschlands. Da sich in vielen Bundesländern Käufer und Verkäufer die Provision teilen, typischerweise aber alleine die Käufer die Kosten tragen, wird die Einführung des sogenannten Bestellerprinzips beim Wohnungskauf diskutiert. Nach diesem würde derjenige die Gebühren zu tragen haben, der den Makler zuvor auch engagiert hatte, wie es bereits bei der Vermietung geschieht.

Die CDU spricht sich gegen die Ausweitung des Bestellerprinzips auf den Wohnraumkauf aus. Die FDP äußert sich in ihrem Wahlprogramm zwar nicht deutlich hierzu, ist tendenziell allerdings ebenfalls gegen das Bestellerprinzip.

SPD, Grüne und Linke beim Bestellerprinzip auf einer Linie

SPD, B90/Die Grünen und Die Linke setzen sich dafür ein, dass das Bestellerprinzip bei den Maklergebühren auch beim Verkauf einer Immobilie Anwendung findet.


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Schlagworte zum Thema:  Bestellerprinzip, Immobilienmakler, Makler, Immobilienwirtschaft, Bundestagswahl

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