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Deutschland weist im Vergleich zu anderen Ländern nur eine geringe Wohneigentumsquote auf Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Im Vergleich zu andern Ländern weist Deutschland eine geringe Wohneigentumsquote (unter 50 Prozent) auf. Um den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern, werden eine Ausweitung der Eigenheimförderung und damit die Frage nach einer bundesweit einheitlichen Grunderwerbssteuer diskutiert.

CDU und FDP fordern eine deutliche Absenkung der Grunderwerbsteuer; die CDU durch einen Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro, die FDP mit einem von 500.000 Euro.

CDU und SPD plädieren für die Einführung des sogenannten Baukindergelds, also einen Eigenkapitalzuschuss beim Kauf einer Immobilie zwischen 8.000 und 20.000 Euro je nach Kinderzahl.

Außerdem möchte die SPD den Erwerb von Wohneigentum durch bessere Bedingungen bei den Erwerbsnebenkosten (längere KfW-Programme, ausgeweitete oder flexibilisierte tilgungsfreie Jahre) erleichtern.

Die Linke will bezahlbare Mieten als Alternative zum Eigentum

B90/Die Grünen lehnen zwar die Senkung der Grunderwerbsteuer ab, möchten aber insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen helfen, Wohneigentum und Anteile an Genossenschaften zu erwerben.

Die Linke fordert in diesem Kontext mehr bezahlbare Mieten, um Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen die Alternative des Wohneigentums bieten zu können.


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Schlagworte zum Thema:  Eigenheim, Grunderwerbsteuer, Bundestagswahl, Immobilienwirtschaft

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