28.10.2016 | Immobilienmarkt

Bericht: Bundesbank sieht keine Anzeichen für Immobilienblase

Die Bundesbank sieht keine Gefahr einer Überhitzung des Immobilienmarkts
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bundesregierung plant die Verschärfung der Regelung zur Vergabe von Immobilienkrediten, um einer möglichen Immobilienblase vorzubeugen. Die Bundesbank äußerte sich in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" positiv zu den präventiven Maßnahmen, sieht aber keine Überhitzung der Märkte.

Dieses Risiko sei insbesondere dann vorhanden, "wenn der Erwerb von Immobilien in hohem Maße über Kredite finanziert wird und Standards der Kreditvergabe aufgeweicht werden", sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Claudia Buch der Zeitung.

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Auch sieht die Bank „keine klaren Anzeichen für eine exzessive Kreditvergabe" oder "Abschwächung der Vergabestandards", die angestrebte Gesetzesverschärfung könne aber eine mögliche Abwärtsspirale verhindern, so Buch. Aktuell gehe es präventiv um die Einführung der Instrumente, nicht um deren Aktivierung.

Laut Bundesregierung geht es letztlich nicht um eine Einschränkung der Vergabe von Immobilienkrediten, sondern um Stabilität im Finanzbereich, wie wir bereits berichteten.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienblase, Bundesbank, Immobilienkredit, Bundesregierung, Immobilienmarkt

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