12.11.2015 | Politik

Bund darf Grundstücke für Flüchtlingswohnungen günstiger verkaufen

Bundestags-Haushaltsausschuss will bundeseigene Grundstücke günstiger abgeben
Bild: Ulrich Antas, Minden ⁄

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat eine neue Vergaberichtlinie zur verbilligten Abgabe von Liegenschaften des Bundes an Kommunen und Länder beschlossen. So wird der Kaufpreisabschlag bei ehemaligen Militärflächen auf 350.000 Euro pro Kaufvertrag angehoben, bleibt aber auf 50 Prozent des Kaufpreises begrenzt.

Der zusätzliche Kaufpreisabschlag für eine Nutzung zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern wird auf jeweils 150.000 Euro erhöht und beträgt somit insgesamt 500.000 Euro pro Vertrag. Gedeckelt wird er auf 80 Prozent des Kaufpreises.

Für die verbilligte Abgabe von Liegenschaften zum sozialen Wohnungsbau mit mindestens acht Wohneinheiten wird der Abschlag auf 25.000 Euro pro neuer Wohneinheit festgesetzt und auf 80 Prozent des Kaufpreises begrenzt.

Schlagworte zum Thema:  Haushalt, Bund, Flüchtlinge, Wohnimmobilien

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