22.05.2015 | KfW-Fördermittel

Bund fördert Schutz vor Einbrechern

Bild: Rilke ⁄

Damit sich Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter besser vor Einbrüchen schützen können, stellt der Bund Fördermittel zur Verfügung. Voraussichtlich ab Herbst stehen die Mittel über die KfW-Bank zur Verfügung.

Im Kampf gegen steigende Einbruchskriminalität stellt der Bund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den Zuschüssen sollen Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter ihr Zuhause besser vor Einbrüchen schützen.

Den Zeitungen „Bild“ und „Die Welt“ zufolge sollen für die Jahre 2015 bis 2017 jeweils zehn Millionen Euro bereitgestellt werden. Das Programm solle ab Herbst 2015 über die Staatsbank KfW laufen. Voraussetzungen und konkrete Förderhöhe müssten laut „Bild“ noch formuliert werden.

Förderung zusätzlich zu Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen

Nach Angaben der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, können die Zuschüsse für die Investitionen in einbruchsichere Türen, Schlösser oder Fenster zusätzlich zu der steuerlichen Absetzbarkeit der Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden. Der „Welt“ zufolge muss die Mindestsumme für die Investition 500 Euro betragen. 20 Prozent der Gesamtsumme würden gefördert, der maximale Zuschuss betrage 1.500 Euro. Eine Voraussetzung sei, dass der KfW vor Baubeginn mindestens zwei Angebote vorgelegt werden, beziehungsweise ein Angebot einer zertifizierten Fachfirma.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um 1,8 Prozent auf 152.123 gestiegen, so viel wie seit rund 15 Jahren nicht mehr.

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