27.09.2013 | Top-Thema Bremen: Erfolgsmodell Überseestadt

Das Erfolgsmodell: „Quartier Überseestadt“

Kapitel
Das Hafenareal erstreckt sich über eine Fläche von fast 300 Hektar.
Bild: WFB

Die Bremer Überseestadt wächst innerhalb von nur zehn Jahren immer mehr zum gefragten Bürostandort mit  Kultur-, Freizeit- und Wohnambiente heran.

Immerhin etwa ein Drittel der neuen Büroarbeitsplätze stammen heute von auswärtigen Unternehmen. Aufgrund der Verlagerung der Containerverkehre gen Bremerhaven finden Stadtplaner und Entwickler seit 2003 ein reiches Betätigungsfeld. Investitionen seitens der öffentlichen Hand in Höhe von 350 Millionen Euro werden genannt, ausgegeben werden sollen diese Steuergeld bis zum Jahr 2030.

Wie an der Perlenschnur aufgezogen reihen sich moderne Bürogebäude im Europahafen aneinander. Die einzigen original erhaltenen Vorkriegsgebäude sind heute noch der Speicher XI und die Feuerwache.  Die beiden historischen Gebäude wurden als erste verkauft,  revitalisiert und erstrahlen schon lange in neuem Glanz. In Rekordzeit von 18 Monate wurde die Revitalisierung inklusive Asbestsanierung eines „denkmalgerecht wachgeküssten Riesen“, dem Speicher XI, vom Bremer Bauunternehmer und Architekturprofessor Dr. Klaus Hübotter und Team umgesetzt. Das 400 Meter lange Gebäude,  ein 1910 bis 1912 gebauter Lagerkomplex für Baumwollballen, ist etwa gleichlang wie Bremens Einkaufsmeile, die Obernstraße. Ein Großteil der Fläche wird von der Kunsthochschule Bremen genutzt.

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung

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