17.07.2012 | Gebäudesanierungsprogramme

BMVBS und KfW erweitern Antragstellerkreis auf kommunale Unternehmen

Künftig werden auch kommunale Einrichtungen wie Schulen stärker gefördert
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die KfW verbessern gemeinsam zum 1. September die Förderangebote zur energetischen Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur.

Das neue Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren - Kommunale Unternehmen" unterstützt erstmals auch kommunale Unternehmen bei der energetischen Sanierung der Gebäude. Im Rahmen des Programms werden auch Vorhaben im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften finanziert.

Neben der Zinsverbilligung erhalten künftig auch Kommunen, kommunale Unternehmen und soziale Organisationen bei der Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus Tilgungszuschüsse. Es gilt der Grundsatz: Je anspruchsvoller das energetische Niveau, desto höher der Tilgungszuschuss. Die Höhe der Zuschüsse beträgt zwischen 2,5 Prozent und 12,5 Prozent des zugesagten Kreditbetrages. Für energetisch besonders anspruchsvolle Gebäudesanierungen werden mit den KfW-Effizienzhäusern 70 und 55 weitere Förderstufen eingeführt. Den besonderen Anforderungen von Baudenkmalen und sonstiger erhaltenswerter Bausubstanz wird mit dem neuen Förderbaustein KfW-Effizienzhaus Denkmal verstärkt Rechnung getragen.

"Die Sanierung des Gebäudebestands ist eine der wichtigsten Aufgaben der Energiewende", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer: "In den 300.000 Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur liegen große Potenziale für Energieeinsparung und Klimaschutz. Mit den neuen und verbesserten Programmen erleichtern wir die energetische Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur auch für finanzschwache Kommunen erheblich."

Schlagworte zum Thema:  Gebäudesanierung, KfW-Förderprogramm

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