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Bilfinger verkauft Konzessionsgeschäft für 270 Millionen Euro

Bilfinger ist nicht mehr Partner der öffentlichen Hand
Bild: Uli Deck/Bilfinger SE

Der Bau- und Industriedienstleister Bilfinger hat sich weitgehend von seinem Konzessionsgeschäft mit der öffentlichen Hand getrennt. Das PPP-Portfolio wird für 270 Millionen Euro vom Infrastrukturfonds BBGI übernommen. Es bleibe ein Verkaufsgewinn von 50 Millionen Euro, teilte Bilfinger mit.

Im Konzessionsgeschäft realisiert Bilfinger als privater Partner der öffentlichen Hand auf Grundlage langfristiger Verträge Verkehrswege und Immobilien. Da die strategische Rolle dieses Geschäftsfelds rückläufig sei, hatte Bilfinger Ende Mai angekündigt, sich von diesem Bereich trennen zu wollen.

Weiterhin will Bilfinger den Angaben zufolge die A1 in Deutschland und Autobahnen in Ungarn in seinem Bestand behalten. Angesichts der Verkehrsentwicklung stehe das Autobahnprojekt A1 aber auf dem Prüfstand.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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