25.09.2012 | Bericht

Bieter für TLG-Immobilien stehen vermutlich fest

TLG-Immobilie am Alex Berlin
Bild: TLG Immobilien

Der zweite Anlauf zur Privatisierung der ehemaligen Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft TLG scheint einem Pressebericht zufolge zu gelingen. Diverse Bieter hätten bindende Kaufangebote abgegeben, schreibt die "Börsen-Zeitung" (Dienstag).

Der Zeitung nach, die auch auf das Immobilienportal Costar News verwies, bewerben sich für das wertvollere gewerbliche Portfolio der TLG Immobilien ausschließlich US-Beteiligungsgesellschaften. Darunter Cerberus und Blackstone mit einem gemeinsamen Gebot sowie Lone Star und der Immobilienableger von Morgan Stanley, MS Real Estate Funds. Für die in der TLG Wohnen zusammengefassten rund 11.500 Wohnungen lägen Gebote des MDax-Aufsteigers TAG Immobilien und der KWG Kommunale Wohnen vor.

Keiner der Beteiligten wollte sich in der Zeitung äußern. Das Bundesfinanzministerium hoffe, den von der TLG auf momentan 1,85 Milliarden Euro bezifferten Verkehrswert der beiden Gesellschaften erlösen zu können, heißt es. Ein erster Privatisierungsversuch war in den Wirren der Subprime-Krise und des Lehman-Kollapses im Herbst 2008 gescheitert. Das Finanzministerium prüft nun die eingegangenen Offerten und entscheidet dann, mit wem die finalen Gespräche geführt werden. Bis Jahresende solle der TLG-Verkauf abgeschlossen sein, hieß es in dem Bericht weiter.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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