18.09.2013 | Verband

BID fordert gesetzlich definierte Berufsordnung für Verwalter

Verwalter tragen Verantwortung: Eine Berufsordnung könnte für mehr Qualität sorgen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland fordert eine gesetzlich definierte Berufsordnung für Immobilienverwalter. Verwalter unterliegen bisher lediglich der Pflicht zur Anzeige des Gewerbes, das zunehmend höhere Anforderungen an die Kompetenz stellt.

"Die zentrale Rolle der Immobilienverwaltungen für die Wohnungswirtschaft wird noch immer nicht vollständig wahrgenommen. So bedarf es heute beispielsweise keiner besonderen Erlaubnispflicht, dieser komplexen Tätigkeit nachzukommen“, sagt Andreas Mattner, BID-Vorsitzender und Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA.

Nicht nur hänge die Sicherheit von Vermögen und die Altersvorsorge vieler Privatleute von der Tätigkeit der Wohnungseigentumsverwalter ab, auch übernehmen Verwalter häufig eine Vermittlerrolle bei der energetischen Sanierung und dem altersgerechten Umbau.

Ein qualifizierter und kompetenter Verwalter könne die Immobilieneigentümer auf Möglichkeiten und Notwendigkeiten hinweisen, die Effizienz von Maßnahmen besser bewerten und sei in der Lage, einen realistischen Wirtschaftsplan aufzustellen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienverband

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