Die BGP Gruppe will rund 100 Millionen Euro in die Modernisierung des eigenen Bestands und in den Kauf weiterer Wohnimmobilien oder Unternehmensübernahmen in Deutschland investieren. Ab 2019 sind erstmals auch Projektentwicklungen geplant.

Die BGP Gruppe besitzt und verwaltet nach eigenen Angaben aktuell 17.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten vor allem in Berlin, Kiel, Köln und Münster. Derzeit arbeitet das Unternehmen einen 100-Millionen-Euro-Investitionsplan ab.

Erbbaurechtsquote auf zwei Prozent gesenkt

Die im Investitionsplan geplanten Modernisierungsvorhaben betreffen dem Unternehmen zufolge insbesondere Köln, Karlsruhe und ein Pilotprojekt in Münster.

Wie die BGP Immobiliengruppe außerdem mitteilt, wurden im Zuge der Portfoliooptimierung auch weitere Erbbaugrundstücke gekauft. Lag die Erbbaurechtsquote im BGP-Portfolio bislang bei rund 30 Prozent, sind es nun noch zwei Prozent.

Geplant ist auch er Zukauf weiterer Wohnimmobilien oder Wohnungsgesellschaften in wachstumsstarken Regionen in Deutschland. Das Transaktionsvolumen am deutschen Wohninvestmentmarkt hat sich im ersten Halbjahr 2018 Studien zufolge im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

Ab 2019 sollen die Aktivitäten auch auf Neubauprojektentwicklungen erweitert werden.

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