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BFW: Steigende Baupreise setzen Wohnungswirtschaft unter Druck

Im Februar stiegen die Kosten für den Wohnungsneubau im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent. Laut Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) zeichnet sich ein ernstes Problem für die Wohnungswirtschaft ab.

Die Zahlen beruhen auf dem Baupreisindex für Februar des Statistischen Bundesamtes. Allein zwischen November 2011 und Februar 2012 verteuerte sich demnach der Neubau um 1,1 Prozent. Bei Instandhaltungen ohne Schönheitsreparaturen stiegen die Baupreise im selben Zeitraum noch stärker an: um 3,3 Prozent.

„Die immer weiter steigenden Preise stellen für die Wohnungswirtschaft ein ernstes Problem dar“, sagt Walter Rasch, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Bei Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es in den vergangenen zwölf Monaten keine Preisrückgänge.

Rückwirkend betrachtet sind die Baupreise für Wohngebäude allein seit dem Jahr 2005 bis Ende 2011 um 17 Prozent gestiegen. Bei Instandhaltungsarbeiten, ohne Schönheitsreparaturen, waren es 18 Prozent. „Dadurch nimmt der Druck auf Eigentümer immer mehr zu, Mieten aus Kostengründen anzuheben“, so Rasch. 

Steigenden Baupreise müssten, insbesondere auch vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben für energetische Standards im Gebäudebereich (EnEV 2009/2012), im Blick behalten werden. Rasch: „Angedachte ordnungsrechtliche Verschärfungen oder gar  gesetzliche Pflichten für Zwangssanierungen führen zu weiter steigenden Baukosten und damit zu Investitionshemmnissen und werden seitens des BFW strikt abgelehnt.“

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