28.01.2014 | Stadtentwicklung

Berliner dürfen im Mai über Tempelhof-Bebauung abstimmen

Die Berliner wollen das Tempelhofer Feld als Park erhalten
Bild: CFalk ⁄

Die Hürde zum Volksentscheid ist geschafft: Die Berliner dürfen voraussichtlich im Mai über die Zukunft des Tempelhofer Feldes abstimmen. Das Volksbegehren gegen eine Bebauung war mit 185.328 gültigen Stimmen erfolgreich. Das teilte Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach mit.  

Damit wurden mehr als 11.211 gültige Unterschriften mehr als erforderlich abgegeben. Die Unterzeichner des Volksbegehrens wollen erreichen, dass das Tempelhofer Feld als unbebaute Freifläche erhalten bleibt. Der rot-schwarze Senat dagegen will ein Randgebiet bebauen.

"Ich stelle fest, dass die für das Volksbegehren geltenden Vorschriften beachtet worden sind", erklärte Michaelis-Merzbach weiter. Zuvor hatte es Unstimmigkeiten bei der Auszählung der Unterschriften gegeben. Einige Bezirksämter hatten Stimmen gewertet, auch wenn geforderte Angaben wie das Geburtsdatum fehlten. Es gebe aber keine Hinweise auf "massive Manipulationen" oder gefälschte Einträge, erklärte die Landeswahlleiterin.

Schlagworte zum Thema:  Städtebau, Stadtentwicklung

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