Solaranlagen für Berlin: Bis Ende 2018 sollen alle Dächer öffentlicher Gebäude überprüft werden Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die landeseigenen Berliner Stadtwerke, der Senat und die kommunalen Wohnungsgesellschaften wollen mehr Sonnenkollektoren auf kommunalen Wohngebäuden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag unterzeichnet. Der Solarstrom soll den Mietern kostengünstig angeboten werden.  

Das Vorhaben sei ein weiterer Baustein für die Energiewende in der Stadt, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Heute wird nach ihren Angaben kaum ein Prozent des Stroms auf den Berliner Dächern gewonnen, möglich wären bis zu 25 Prozent.

Wir fangen nicht bei Null an, sondern haben schon gute Erfahrungen mit Mieterstromprojekten, die wir entweder allein oder auch mit Partnern umgesetzt haben“, sagt Gesobau-Chef Jörg Franzen stellvertretend für die Berliner Wohnungsgesellschaften.

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Die aktuelle Regierung will Berlin schrittweise auf eine komplett regenerative und dezentrale Energieversorgung umstellen – so steht es im Koalitionsvertrag. Bis Ende 2018 sollen alle Dachflächen öffentlicher Gebäude überprüft werden, ob sie für die Installation von Solaranlagen geeignet sind.

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Die gemeinsame Plattform soll ein Anfang sein und ist ausdrücklich offen für weitere Partner.

Schlagworte zum Thema:  Solaranlage, Ökostrom, Berlin

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