25.03.2014 | Berlin

Senat verabschiedet Konzept und Fonds zum Wohnungsneubau

Senat in Berlin
Bild: Helga Ewert ⁄

Der Berliner Senat will den Wohnungsneubau ankurbeln und hat den Stadtentwicklungsplan "Wohnen 2025" und einen Wohnungsbaufonds verabschiedet. Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen sieht noch Nachbesserungsbedarf. Überraschend kam die Entlassung des Bau-Staatssekretärs Ephraim Gothe durch Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD). Der Ex-Staatssekretär im Bund, Engelbert Lütke Daldrup, soll der Nachfolger werden.

Berlin geht davon aus, dass aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung bis zum Jahr 2025 rund 137.000 neue Wohnungen gebraucht werden. Der StEP Wohnen weist 25 Neubaugebiete in der Stadt aus. Dort können mittel- und langfristig knapp 80.000 Wohnungen entstehen. Mit dem Fonds sollen rund 1.000 neue Wohnungen pro Jahr gefördert werden.

Zu den wohnungspolitischen Entscheidungen äußerte sich Maren Kern, Vorstand beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen: "Die heute auf den Weg gebrachte Wohnungsbauförderung ist wirtschaftlich anspruchsvoll. Sie kann nur von langfristig orientierten Wohnungsunternehmen umgesetzt werden. Die Förderbedingungen sollten deshalb mit Blick auf steigende Bau- und Grundstückskosten jährlich überprüft werden."

Zu den Leitlinien der städtebaulichen Verträge sagte Kern: "Bei den Leitlinien zu den städtebaulichen Verträgen sehen wir ganz erheblichen Nachbesserungsbedarf. In der derzeit angedachten Form behindern sie Wohnungsneubau eher als dass sie ihn unterstützen."

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