06.10.2015 | Politik

Berlin schafft neue Anreize für sozialen Wohnungsbau

Berlin fördert den sozialen Wohnungsbau.
Bild: Helga Ewert ⁄

Der Berliner Senat will höhere finanzielle Anreize für sozialen Wohnungsbau einführen. Private Bauherren, städtische Wohnungsunternehmen und Genossenschaften können zwischen zwei Förderalternativen wählen. Entweder sie erhalten einen Tilgungszuschuss auf Baudarlehen, oder sie bekommen Zuschüsse orientiert am Einkommen ihrer Mieter.

So sollten mehr Wohnungen mit festgelegten niedrigen Mieten für Berliner mit geringerem Einkommen entstehen, erklärte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD).

Wer den Tilgungszuschuss auf das Baudarlehen wählt, muss im Gegenzug für 6,50 Euro pro Quadratmeter vermieten. Bei den Zuschüssen zahlen die einkommensschwächsten Mieter sechs Euro pro Quadratmeter, die Vermieter bekommen aber acht Euro.

Die neue Förderung entlaste dadurch auch Haushalte mit mittlerem Einkommen, erklärte Geisel. Im kommenden Jahr sollen 2.500 geförderte Wohnungen entstehen, für 2017 plant der Senat mit 3.000 Wohnungen.

"Jede Förderung, die in Anspruch genommen wird, hilft Berlin auf seinem Weg zu einer sozial gerechten Wohnungspolitik", so Geisel.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungsbau, Sozialwohnung, Wohnimmobilien, Berlin

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