Mit Weitervemietung an Touristen lässt sich in Berlin in jeder Lage gutes Geld verdienen Bild: Christine Braune ⁄

Berliner dürfen ihre Wohnung bis zu 60 Tagen pro Jahr an Touristen weiter vermieten – sofern sie eine Genehmigung haben. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat Stadtentwicklungssenatorin Karin Lompscher (Linke) vorgelegt. Gleichzeitig hat der Senat im Kampf gegen die Wohnungsknappheit eine Verschärfung des Gesetzes über das Zweckentfremdungsverbot beschlossen. Die Novelle soll Anfang Mai 2018 in Kraft treten.

Insofern ist die gelegentliche private Weitervermietung von Wohnungen oder Zimmern an Feriengäste in Berlin damit erleichtert worden. Wer aber länger als 60 Tage pro Jahr an Urlaubsgäste untervermieten will, muss eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Online-Plattform Airbnb fordert seit Längerem klarere Regeln für Privatleute.

Geprüft wurden laut „Berliner Morgenpost“ 30, 60 oder sogar 182 Tage.

Strafen für Leerstand

Eigentümer, die ihre Wohnung leer stehen lassen, anstatt sie zu vermieten, werden müssen künftig schon nach drei Monaten Leerstand – statt bisher sechs Monaten – mit Restriktionen rechnen. Wie der "Tagesspiegel" schreibt, können die Bezirke dann mit der Einsetzung eines Treuhänders drohen. Bisher konnten die Behörden auch bei Verstößen nicht durchgreifen.

Schlagworte zum Thema:  Gesetz, Ferienwohnung, Miete, Gewerbliche Miete

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