11.02.2014 | Berlin

Hendricks plant "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen"

Hendricks: "Wohnen darf kein Luxus sein"
Bild: Barbara Hendricks

Barbara Hendricks hat in Berlin die Grundzüge ihrer wohnungspolitischen Agenda vorgestellt. "Wohnen darf kein Luxus sein", sagte die Bundesbauministerin zur Eröffnung des Immobilienkongresses "Quo Vadis". Deshalb wolle sie ein "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" schmieden.

Als vorrangige wohnungspolitische Maßnahme bezeichnete Hendricks die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Mietpreisbremse bei Wiedervermietungen. Damit könne der Mietpreisanstieg im Zuge von Mieterwechseln vor allem in Ballungsräumen gebremst werden. Ein wesentliches Element der sozialpolitischen Flankierung sei die weitere Verbesserung der Leistungen des Wohngeldes.

Als zweite vorrangige Maßnahme nannte Hendricks eine Wohngeldnovelle: "Dies muss und wird gerade Rentnerinnen und Rentnern sowie Familien mit Kindern zugutekommen."

Darüber hinaus will die Bundesbauministerin dafür sorgen, dass der altersgerechte Umbau von Wohnungen schneller vorangeht. Bislang sei erst etwa ein Prozent der Wohnungen in Deutschland für ältere Menschen barrierefrei, dies sei angesichts der demografischen Entwicklung unzureichend. Hendricks kündigte deswegen an, die Zuschussförderung im KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" wieder einzuführen.

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung

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