11.03.2013 | Wohnungsbau

Bayerns Finanzmister spricht sich gegen Eigenheimzulage aus

Söder schlägt massive Anreize für Wohnbauinvestoren vor
Bild: Haufe Online Redaktion

Markus Söder, Finanzminister von Bayern, hält die Wiederbelebung der Eigenheimzulage nicht für die beste Wahl: Bessere Abschreibungsbedingungen für neue Mietwohnungen in Verdichtungsräumen seien zielgerichteter, sagte der CSU-Politiker der "WirtschaftsWoche" (Montag).

Söder schlug massive Anreize für Wohnungsbauinvestoren vor. "In den ersten fünf Jahren sollte jeder Investor jeweils fünf Prozent statt zwei Prozent steuerlich abschreiben können, in den folgenden fünf Jahren dann je drei Prozent", sagte er. "Das macht in den ersten zehn Jahren 40 Prozent des Investitionsvolumens. Das ist doppelt so viel wie jetzt." Söder weiter: "Das wäre ein enormer Bauanreiz, und der Fiskus würde dabei unter dem Strich kein Geld verlieren."

Bundesbauminister Peter Ramsauer (ebenfalls CSU) will die im Jahr 2006 abgeschaffte Eigenheimzulage angesichts rasant steigender Mieten in vielen deutschen Großstädten wiederbeleben. Die Zulage war abgeschafft worden, weil sie im Wesentlichen den Bau von Eigenheimen in den Speckgürteln der Großstädte gefördert hatte. Zudem wurden die Mitnahmeeffekte kritisiert.

Schlagworte zum Thema:  Wohnbau, Eigenheimzulage, Wohnungsbau

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