Bausoftware läuft am Markt – auch Anbieter Nemetschek meldet eine gewinnträchtige Bilanz Bild: Haufe Online Redaktion

Das Baugeschäft boomt. Von der großen Nachfrage profitiert auch der Bausoftware-Spezialist Nemetschek. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 22,7 Prozent auf 108 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz stieg um 17,3 Prozent auf 395,6 Millionen Euro. Die Prognosen wurden damit erreicht.

Das vierte Quartal 2017 war stark: Hier wurde das Ebitda um 47,2 Prozent auf 31,5 Millionen Euro gesteigert.

Bereinigt um Währungseffekte wären der operative Gewinn und die Erlöse noch kräftiger gestiegen, teilt das Unternehmen mit. Rund 401 Millionen Euro wären möglich gewesen. Nemetschek ist mit seiner Bausoftware für Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen vor allem in den USA präsent, wo sich der schwache Dollar-Kurs bemerkbar machte.

Dank der guten Entwicklung und der Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang des Solibri-Zukaufs werde auch der Jahresüberschuss deutlich steigen, heißt es in der Unternehmensmitteilung weiter. Zudem profitiert das Unternehmen von der US-Steuerreform. Die komplette Jahresbilanz will die im TecDax notierte Gesellschaft am 29. März veröffentlichen.

Schlagworte zum Thema:  Bau, Software, Software-Anbieter, Immobiliendienstleister

Aktuell
Meistgelesen