Auch die Vattenfall-Zentrale in Berlin hat Barings Real Estate 2017 gekauft Bild: Cornerstone

Barings Real Estate meldet für 2017 ein Rekordtransaktionsvolumen in Deutschland. Knapp eine Milliarde Euro wurde eingesetzt, darunter die Akquisition von Vattenfall in Berlin. Für 2018 erwartet das Unternehmen eine ähnlich rege Aktivität. Weltweit umfassten die Transaktionen von Barings im vergangenen Jahr 18,5 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil daran hatten mit 41 Prozent Real Estate Debt im Umfang von 7,5 Milliarden US-Dollar.

Akquisitionen und Finanzierungen von Beteiligungen machten weltweit 2,9 Milliarden US-Dollar aus, Ausführung von und Beratung zu Beteiligungsveräußerungen 3,2 Milliarden US-Dollar und verwaltete globale REIT-Papiere 2,5 Milliarden US-Dollar. Im Vergleichsjahr 2016 mit 15,3 Milliarden US-Dollar lag das weltweite Transaktionsvolumen 21 Prozent unter dem aktuellen Ergebnis.

Akquisitionsvolumen in Europa verdreifacht

Das Transaktionsvolumen in Europa belief sich 2017 nach Angaben des Unternehmens (inklusive direkter Akquisitionen und Veräußerungen) auf rund 2,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 1,9 Milliarden Euro). Das Akquisitionsvolumen wurde laut Barings gegenüber 2016 verdreifacht.

Bei Core- und Structured Debt Investments lag das Neugeschäft bei 995,4 Millionen US-Dollar, wodurch die europäischen Assets under Management um 20 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar stiegen. Aktuell beschäftigt Barings Real Estate mehr als 100 Mitarbeiter in 13 europäischen Städten und will 2018 weiter wachsen.

"Die globale Expansion bleibt einer unserer Schwerpunkte", sagt Charles Weeks, Head of Real Estate – Europe.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Transaktion

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