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Baden-Württemberg will Förderung für Wohnbau auf 250 Millionen Euro jährlich erhöhen

Landtag Stuttgart: Daniel Born, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD, fordert ein Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus
Bild: Dieter Poschmann ⁄

Die Regierung von Baden-Württemberg plant die Erhöhung der Förderung neuer Wohnungen um 45 Millionen auf 250 Millionen Euro pro Jahr. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Stuttgart mit. Es sei "nötiger denn je", schnell bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU).

Bei der Förderung setzt die Ministerin auf Gespräche mit der Baubranche. Sie traf Politiker, Umweltschützer, Vertreter der Baubranche und Repräsentanten kommunaler Verbände und Banken. Die Zusammenkunft war Auftakt für eine Wohnraum-Allianz. In diesem Gremium sollen Arbeitsgruppen Leitlinien zum schnelleren Wohnungsbau erarbeiten.

Hoffmeister-Krauts Vorgänger an der Spitze des Wirtschaftsressorts, Nils Schmid (SPD), hatte bereits im vergangenen Herbst einen Wohnungsbau-Gipfel abgehalten, bei dem ebenfalls das Gespräch mit Fachleuten geführt wurde.

Auch der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, forderte ein Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus. Ziel müsse es sein, pro Jahr mindestens 50.000 Wohnungen in Baden-Württemberg neu zu bauen, davon 5.000 Sozialwohnungen.

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Schlagworte zum Thema:  Förderung, Wohnbau, Regierung

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