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Aus Berliner Immobilien Holding wird Berlinovo

Berlinovo: Risikofonds der früheren Bankgesellschaft Berlin hat einen neuen Namen
Bild: Copyright:schnittstelle berlin

Die landeseigene Berliner Immobilien Holding (BIH) heißt künftig Berlinovo. Sie verschmolz mit ihren Tochtergesellschaften, wie das Unternehmen mitteilte. Die Holding war gegründet worden, um die Immobilienfonds zu verwalten, die den Berliner Bankenskandal ausgelöst hatten.

Die neue Immobiliengesellschaft verwaltet 39.000 Wohnungen, davon 20.000 in Berlin, sowie 3.000 Gewerbeeinheiten. Sie sei auf dem Weg zu einem "am wirtschaftlichen Ergebnis orientierten landeseigenen Unternehmen", hieß es in einer Mitteilung.

Ein geplanter Verkauf der Immobilienholding an einen Staatsfonds aus Abu Dhabi war Anfang 2011 gescheitert. Noch schützt das Land Berlin die Erblast aus der Bankenaffäre mit einem 21-Milliarden-Euro-Rettungsschirm. Erst im Mai hatte der Senat angekündigt, die Holding in eine eigenverantwortliche Landesbeteiligung umzuwandeln und die Risikoabschirmung zu beenden.

"Die BIH kann sich jetzt neu aufstellen und zu einem wettbewerbsfähigen Immobilienunternehmen werden", hatte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) damals erklärt. Seine Sprecherin Kathrin Bierwirth sagte, dies solle nach der Sommerpause Thema im Abgeordnetenhaus werden.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienfonds, Immobiliengesellschaft

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