Der Immobilienkonzern Aroundtown hat im ersten Quartal 2018 das operative Ergebnis um 54 Prozent auf 91,2 Millionen Euro gesteigert. Mit einem Bewertungsgewinn von 346,6 Millionen Euro (plus 63 Prozent) lag der Nettogewinn bei 371 Millionen Euro, was nach Angaben des Unternehmens einem Wachstum um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Gesteigert hat Aroundtown auch die Mieteinnahmen: um 46 Prozent auf 166 Millionen Euro. Grund sei vor allem das auf 10,9 Milliarden Euro gesteigerte Immobilienvermögen (plus elf Prozent gegenüber dem Jahresende 2017). Like-for-like stiegen die Mieten um 4,8 Prozent, davon 3,3 Prozent durch Netto-Ist-Mietsteigerungen und 1,8 Prozent durch Belegungssteigerungen.

Verkaufserlöse sollen reinvestiert werden

Im ersten und zweiten Quartal hat Aroundtown bereits Büro- und Hotelimmobilien für eine Milliarde Euro eingekauft. Standorte waren Berlin, Frankfurt, München, Nordrhein-Westfalen, Rotterdam, Utrecht und London. Auf London entfallen aktuell vier Prozent des Gesamtportfolios, das inklusive der Beteiligung an Grand City 13 Milliarden Euro schwer ist. Die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft Aroundtown hält 38 Prozent der Anteile an dem Wohnungskonzern.

Die Qualität des Berliner Portfolios wurde im zweiten Quartal 2018 durch den Erwerb des Hilton Berlin Gendarmenmarkt gestärkt. Im zweiten Quartal verkaufte Aroundtown außerdem Immobilien im Wert von rund 700 Millionen Euro, nach eigenen Angaben zu zwölf Prozent über dem Buchwert. Der Erlös soll in weitere Objekte investiert werden.

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