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Allianz erwägt Umzug der Frankfurter Niederlassung

Bild: Haufe Online Redaktion

Die Allianz Deutschland AG denkt über die Verlagerung ihrer Frankfurter Niederlassung nach. Zur Wahl stehe das bisherige Vodafone-Gebäude in Eschborn, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Informationen aus der Immobilienbranche.

Mit einem Umzug will die Tochter des Versicherers Allianz dem Bericht zufolge ihre Mietkosten senken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte der Zeitung, dass die Allianz an verschiedenen Standorten auf der Suche nach günstigeren Lagen für ihre Büroflächen sei.

Die Allianz Deutschland hat ihre Frankfurter Dependance bislang in einem maßgeschneiderten, großen Bürogebäude am Main, das dem Bonner Immobilienkonzern IVG gehört. Dieser hatte den Komplex im Jahr 2007 für 1,3 Milliarden Euro von der Allianz übernommen.

FAZ: "Tendenz geht nach Eschborn"

Für die Frankfurter Niederlassung ist dem Bericht zufolge neben der "Neuen Börse" im Stadtteil Hausen, dem früheren Sitz der Deutschen Börse, auch das derzeit von Vodafone gemietete Bürohochhaus in Eschborn vor den Toren Frankfurts im Gespräch. Die Entscheidung steht dem Bericht zufolge offenbar kurz bevor. "Die Tendenz geht nach Eschborn", zitiert die Zeitung Immobilienkreise.

In München wurde die Allianz bereits außerhalb der Stadtgrenzen fündig: Die Allianz-Zentrale steht in Unterföhring. In Hamburg zieht die Niederlassung innerhalb der Stadt um. Verließe die Allianz tatsächlich die Frankfurter Gemarkung, gingen der Stadt dem Bericht zufolge rund 1.550 Arbeitsplätze und hohe Gewerbesteuereinnahmen verloren.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) ist bereits über die Umzugspläne informiert: "Wir führen Gespräche in der Hoffnung, dass sie bleiben", sagte er. Ein Wechsel nach Eschborn könnte frühestens in einem Jahr erfolgen. Das Vodafone-Hochhaus wird voraussichtlich im Herbst 2013 frei.

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