ADO Properties hat das operative Ergebnis (FFO) 2017 um 24,9 Prozent auf 54,3 Millionen Euro gesteigert, nach 43,5 Millionen Euro im Jahr zuvor. Grund seien höhere Mieteinnahmen: Die Erträge aus Vermietung sind um 21,6 Prozent auf 109,2 Millionen Euro gewachsen. Für 2018 rechnet ADO mit einem FFO von rund 64 Millionen Euro.

Auf vergleichbarer Fläche (like-for-like) stiegen die Mieten um 4,8 Prozent. Die durchschnittliche Ist-Miete im Wohnungsportfolio erhöhte sich zum Jahresende 2017 auf 6,42 pro Quadratmeter und Monat (31.12.2016: 6,11 Euro).

Die Leerstandsquote erhöhte sich leicht von 2,5 Prozent Ende 2016 auf 3,6 Prozent zum Stichtag 31.12.2017.

Portfolio erweitert – höhere Dividende vorgeschlagen

Das Portfolio von ADO Properties wuchs 2017 nach Angaben des Unternehmens um eine Milliarde Euro auf rund 3,32 Milliarden Euro. Von 21.970 Einheiten waren 20.649 Wohnungen (31.12.2016: 17.701 Wohneinheiten). Seit Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal 2017 hatte ADO weitere 1.330 Einheiten gekauft, die 2018 in das Portfolio integriert werden sollen.

Für das Geschäftsjahr 2017 schlägt der Verwaltungsrat die Zahlung einer Dividende von 0,60 Euro je Aktie vor – das entspricht einer Erhöhung um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch andere Unternehmen haben ihre Ergebnisse 2017 bekannt gegeben:

Höhere Mieten und Conwert-Zukauf treiben Vonovia-Gewinn

Patrizia erhöht Marktpräsenz in Europa durch Übernahmen deutlich

LEG steigert Ergebnis und Dividende und stellt weiteres Wachstum in Aussicht

Grand City Properties steigert Ergebnis um elf Prozent und will weiter wachsen

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