Die Adler Real Estate AG will die Nettomieteinnahmen 2018 deutlich auf 210 bis 220 Millionen Euro steigern. 2017 lag der Wert bei 170,3 Millionen Euro (plus 5,8 Prozent). Beim operativen Ergebnis (FFO I) will Adler 65 bis 70 Millionen Euro erreichen, nach 40,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr (plus 48,5 Prozent). Dazu beitragen soll unter anderem Brack Capital Properties: Durch die Teilübernahme kommen rund 11.000 Wohneinheiten (plus 25 Prozent) dazu.

Die Transaktion soll im April endgültig abgeschlossen werden. Adler wird nach eigenen Angaben voraussichtlich 70 Prozent der Anteile erwerben. Brack erwirtschaftet einen FFO I von rund 20 Millionen Euro pro Jahr.

Auf der Basis der Geschäftszahlen von 2017 würden die FFO I der Adler Real Estate AG durch die Übernahme der Brack Capital Properties um rund 50 Prozent zunehmen. "Diese Akquisition steht in einer Linie mit den jüngsten Maßnahmen, um unser Geschäft sowohl operativ als auch finanziell zu stärken, damit wir das Ziel eines Investment Grade Ratings möglichst bald erreichen", sind sich Tomas de Vargas Machuca und Maximilian Rienecker, Co-CEOs von Adler, einig.

Ausbau des Portfolios durch Akquisitionen um rund fünf Prozent

2017 hat Adler das Portfolio durch Akquisitionen um 5,6 Prozent auf 50.305 Wohnungen erweitert. Gleichzeitig stieg nach Angaben des Unternehmens die Durchschnittsmiete je Quadratmeter und Monat im Core-Portfolio um 3,4 Prozent auf 5,21 Euro, während der Vermietungsstand um 0,5 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent zunahm.

Nach Abzug der Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaftung ergab sich 2017 ein Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung in Höhe von 125,8 Millionen Euro, das sind 15,4 Prozent mehr als im Vorjahr (109 Millionen Euro).

Die Funds from Operations I in Höhe von 40,5 Millionen lagen Adler zufolge knapp über dem Zielwert für das Jahr. Je Aktie errechnet sich auf unverwässerter Basis ein FFO I in Höhe von 0,60 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von knapp 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr (0,47 Euro). Auf verwässerter Basis nahmen die FFO I je Aktie um rund 31 Prozent von 0,39 Euro im Vorjahr auf 0,51 Euro zu.

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