Die Asset Manager Aberdeen und Standard Life fusionieren. Mehr als 95 Prozent der Aktionäre haben sich für den Zusammenschluss ausgesprochen, teilt Aberdeen mit. Noch fehlt die Zustimmung der Aufsichtsbehörden, doch Gerry Grimstone, Chairman von Standard Life, ist zuversichtlich, dass die Fusion am 14. August abgeschlossen werden kann.

Die Fusion zwischen den beiden schottischen Finanzdienstleistern ist einem Bericht des Onlineportals "institutional-money.com" Anfang März bekannt gegeben worden. Standard Life übernimmt Aberdeen demnach für den Preis von rund 3,8 Milliarden britischen Pfund (zirka 4,4 Milliarden Euro). Dem Bericht zufolge sollen Aktionäre von Standard Life rund zwei Drittel an dem neuen Unternehmen halten, ein Drittel geht an die Aberdeen-Aktionäre.

Durch die Transaktion wird einer der größten Fondsanbieter Europas entstehen. Zusammen verwalten die Häuser laut "institutional-money.com" ein Vermögen von rund 660 Milliarden britischen Pfund (rund 760 Milliarden Euro). Die börsennotierten Gesellschaften haben eine Marktkapitalisierung von elf Milliarden Pfund.

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