Die Aareal Bank hat im ersten Quartal 2018 ein Betriebsergebnis in Höhe von 67 Millionen Euro erzielt, etwas weniger als im Vorjahreszeitraum mit 71 Millionen Euro. Zwei Drittel des Neugeschäfts hat der Immobilienfinanzierer in Nordamerika gemacht. Insgesamt ging das Neugeschäft von 1,8 Milliarden Euro auf 1,5 Milliarden Euro zurück. Die Prognose für das laufende Jahr hat die Bank bestätigt und erwartet ein Ergebnis von 260 bis 300 Millionen Euro.

Trotz eines Gewinnrückgangs 2017 verspricht die Aareal Bank den Aktionären höhere Ausschüttungen.

Nach Angaben der Aareal Bank hat das USA-Geschäft die durchschnittliche Bruttomarge mit 220 Basispunkten auf dem hohen Niveau von 2017 gehalten. Grund für den Rückgang des Betriebsergebnisses war laut Aareal Bank unter anderem der geringere Zinsüberschuss als Folge des Portfolio-Abbaus aus Übernahmen von Corealcredit und Westimmo.

Das den Stammaktionären zugeordnete Konzernergebnis verbesserte sich leicht auf 39 Millionen Euro, nach 38 Millionen Euro im ersten Quartal 2017. Das Ergebnis je Stammaktie stieg leicht auf 0,65 Euro, nach 0,63 Euro im Vorjahresquartal. Der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2018 lag bei 139 Millionen Euro, nach 148 Millionen Euro im vierten Quartal 2017 sowie 164 Millionen Euro im ersten Quartal 2017.

Der Verwaltungsaufwand im Konzern sank in den ersten drei Monaten aufgrund geringerer laufender Kosten auf 128 Millionen Euro, nach 139 Millionen Euro im Vorjahr.

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